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11.12.2019 / Antifa / Seite 15

Hausverbot droht

Unerwünschter Name: »Antifa-Café« in Pinneberg unter Beschuss

Felix Jota

Von rechts ist der Begriff Antifa inzwischen so erfolgreich diskreditiert worden, dass allein die Erwähnung des Wortes schon für politischen Streit sorgen kann. In der Kreisstadt Pinneberg nördlich von Hamburg sorgt ein »Antifa-Café«, das eine Gruppe junger Aktivisten seit September in dem Jugendzentrum Geschwister-Scholl-Haus organisiert, für Wirbel. Die parteilose Bürgermeisterin Urte Steinberg soll der Gruppe signalisiert haben, sie solle ihr Treffen umbenennen, sonst drohe ein Hausverbot.

Als dies im November publik wurde, versuchte die Stadt, den Vorgang gegenüber Medien als »Missverständnis« darzustellen. Doch die Gruppe widerlegte das in einem offenen Brief auf ihrer Homepage. »Missverständnisse passieren, aber dieses, so können wir vermuten, war keines!« heißt es da. Die Forderung, den Namen des »Antifa-Café« zu ändern, höre und lese die Gruppe seit September. Im Café hätten die Organisatoren an Vertreter de...

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