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09.12.2019 / Schwerpunkt / Seite 3

Moskaus Dilemma

Russlands Interessen gegenüber »Volksrepubliken« im Donbass widersprüchlich. Situation festgefahren

Reinhard Lauterbach

Dass die Bestimmungen des Minsker Waffenstillstandsabkommens der Ukraine nicht passen, ist nicht verwunderlich. Es wurde Anfang 2015 in aller Eile unter dem Eindruck einer schweren militärischen Niederlage der ukrainischen Streitkräfte ausgehandelt. Sie hatten damals gerade den Eisenbahnknotenpunkt Debalzewo nordöstlich von Donezk und damit einen wichtigen Frontvorsprung aufgeben müssen, der es Kiew erlaubt hätte, ohne größeren Aufwand die »Volksrepubliken« Donezk und Lugansk voneinander zu trennen. Ebenso war das erste Minsker Abkommen die Folge einer noch schwereren Niederlage der Ukraine in der Kesselschlacht von Ilowajsk im August 2014. In beiden Fällen behauptet Kiew bis heute, Russland sei mit regulären Streitkräften auf Seiten der Aufständischen an diesen Kämpfen beteiligt gewesen. Moskau bestreitet dies, räumt aber den Einsatz russischer Freiwilliger in den Kämpfen inzwischen ein. Beide Abkommen hatten die Funktion, der Ukraine in akuten Notlagen ...

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