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07.12.2019 / Schwerpunkt / Seite 3

Der Kampf geht weiter

Frankreichs Präsident hat die erste Runde gegen die Streikführer verloren. Erinnerungen an 1995

Hansgeorg Hermann, Paris

Mehr als eine Million Menschen gingen am Donnerstag in Frankreich auf die Straße. Mehr als zwei Drittel der Bevölkerung wollen die geplante Rentenreform von Staatschef Emmanuel Macron nicht – jedenfalls nicht in der bisher angekündigten Form. Mehr als die Hälfte der Franzosen unterstützt den Straßenprotest gegen eine Wirtschafts- und Sozialpolitik, deren ausgemachtes Ziel es ist, dem Großkapital die letzten noch verfügbaren Staatsunternehmen des Landes zu übereignen und den Arbeitsmarkt so zu regeln, dass die jahrzehntelang von den Lohnabhängigen und ihren Gewerkschaften gepflegte Solidarität in den Betrieben zerstört wird. Der finale Widerstand gilt dem vorerst letzten düsteren Vorhaben des »Regimes Macron«: die wenigen Berufsgruppen, die sich im Laufe der Zeit eine ordentliche Rente oder Pension erkämpft haben, zu »Privilegierten« erklären und sie gegen die im geltenden System arm gebliebenen Arbeiter ausspielen. Denn die von Macron so genannte »univers...

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