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06.12.2019 / Thema / Seite 12

Ungeahntes Potential

Am Forschungszentrum Jülich wird Grundlagenforschung zu Künstlicher Intelligenz betrieben. Ein Blick in die Zukunft

Christa Schaffmann

Das 1956 gegründete Forschungszentrum Jülich betreibt, gestützt auf seine Schlüsselkompetenzen in der Physik und beim Supercomputing, interdisziplinäre Forschung in den Bereichen Gesundheit, Energie, Umwelt und Information. Mit rund 5.900 Mitarbeitern gehört es zu den größten Einrichtungen dieser Art in Europa. Dahin eingeladen hatte die Nationale Akademie Leopoldina im Oktober eine Gruppe von Journalisten zu Vorträgen, Laborbesuchen und Streitgesprächen über das Thema: »Was leistet Künstliche Intelligenz – und was nicht?« Im Fokus standen die Chancen, die KI schon jetzt und noch mehr mittel- und langfristig bietet.

In Vorträgen und Diskussionen wurde deutlich, dass Künstliche Intelligenz (KI) sich in Abhängigkeit von zur Verfügung stehenden finanziellen Mitteln, also unter anderem von Investoren und ihren Zielen entwickelt. In Deutschland wird verhältnismäßig viel Grundlagenforschung im Zusammenhang mit KI betrieben, in den USA dagegen deutlich mehr Prod...

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