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04.12.2019 / Thema / Seite 12

Ganz entspannt

Die »neue Ostpolitik« der Regierung unter Willy Brandt begann Ende 1969 mit der Unterzeichnung des Atomwaffensperrvertrags. Bonn behielt sich aber trotzdem eine entsprechende Bewaffnung vor

Knut Mellenthin

Am 28. November 1969 unterschrieb die Regierung unter Willy Brandt den »Vertrag über die Nichtverbreitung von Atomwaffen«, der hierzulande auch Atomwaffensperrvertrag genannt wird. Während das Abkommen in Westdeutschland noch jahrelang heftig umkämpft blieb und die Ratifikationsurkunden erst am 2. Mai 1975 hinterlegt wurden, hatte die DDR am 1. Juli 1968 zu den Erstunterzeichnern des Non-Proliferation Treaty (NPT) gehört. Ihr Außenminister Otto Winzer hatte damals in Moskau angeregt, die beiden deutschen Staaten sollten »einen international verbindlichen Vertrag abschließen, dessen Ziel es ist, die Lagerung von Kernwaffen auf ihrem Territorium auszuschließen«.

Für die westdeutsche Regierung war dieser Vorschlag nicht nur inakzeptabel, weil er die Anerkennung der DDR, die sie damals noch in jeder Form ablehnte, zumindest impliziert hätte. Maßgebliche Kreise waren darüber hinaus am Verbleib US-amerikanischer Nuklearwaffen auf dem Boden der BRD hochgradig in...

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