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04.12.2019 / Ausland / Seite 7

Rechte stellt sich auf

Bolivien: Putschisten formieren sich im Hinblick auf für März 2020 anberaumte Wahlen. Repression hält an

Frederic Schnatterer

Die Rechte in Bolivien stellt sich für die kommenden Präsidentschaftswahlen auf. Am Dienstag erklärte Carlos Mesa am Rande des UN-Klimagipfels in Madrid, im März des kommenden Jahres kandidieren zu wollen. Der rechtskonservative ehemalige Präsident, der bei der Abstimmung am 20. Oktober in der ersten Runde gegen Präsident Evo Morales verloren hatte, betonte, er sei um die Stichwahl betrogen worden. »Ich hoffe, ein gutes Ergebnis einzufahren, das den Wahlbetrug, dem ich zum Opfer gefallen bin, wiedergutmacht.«

Bereits am Sonnabend hatte Luis Fernando Camacho angekündigt, als Präsidentschaftskandidat bereitzustehen, und seinen Vorsitz des »Bürgerkomitees« in der Oppositionshochburg Santa Cruz niedergelegt. Der Klerikalfaschist erklärte über Twitter: »Ich möchte, dass Evo Morales, Álvaro García Linera (Vize unter Morales, jW) und ihre Handlanger uns nie wieder regieren.« Geschlossen wird die Erklärung mit den Worten »Gott segne Bolivien!« Noch am 8. November...

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