Der Schwarze Kanal: »Verkommen«
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30.11.2019 / Kapital & Arbeit / Seite 9

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Zu Lust und Risiken des Kapitalverkehrs

Lucas Zeise

Man könnte zur Abwechslung auch mal über den Sozialismus sprechen. Bekanntlich gibt es in diesem selten gewordenen Ort kein (oder so gut wie kein) Kapital, noch weniger Kapitalverkehr weshalb es auch nicht lohnt, sich dort Gedanken über die Risiken dieser Bewegungen Gedanken zu machen. Ökonomische Risiken allerdings gibt oder gab es auch im Sozialismus. Arnold Schölzel, glaube ich, war es, der kürzlich geschrieben hat, die DDR sei – wie die anderen sozialistischen Länder Europas – auch aus wirtschaftlichen Gründen zugrunde gegangen. Das heißt nicht, dass das Land in irgendeinem Sinn anno 1989 zahlungsunfähig, also »pleite« war. Das war es nicht. Aber auch ein kapitalistisches Unternehmen kann nach einem Konkurs weitergeführt werden, im positivsten Fall auch von den Arbeitern des Betriebes. Die ökonomischen Probleme der Sowjetunion, der DDR etc. waren schwerwiegender als eine Pleite. Die Konterrevolution war selbstverständlich kein ökonomisches, sondern ei...

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