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26.11.2019 / Schwerpunkt / Seite 3

»Alles auf Schiene?«

Österreich: Ermittlungen zu Vetternwirtschaft zwischen FPÖ und Glücksspielkonzern. Staatsanwaltschaft hat umfassende Beweise gesammelt

Johannes Gress, Wien

Am heutigen Dienstag beschäftigen sich die Parlamentarier des Österreichischen Nationalrats in einer Sondersitzung mit der sogenannten Casag-Affäre. Dabei geht es auch um die Frage, ob ein Untersuchungsausschuss eingesetzt wird. Es geht darum, dass es der eigentlich unbedeutende FPÖ-Politiker Peter Sidlo, seit 2010 Bezirksratsmitglied im Wiener Stadtteil Alsergrund, ungewöhnlich schnell ins Rampenlicht der Öffentlichkeit geschafft hat. Wenn auch unfreiwillig. Im März 2018 hatte ihn seine »blaue« Partei ziemlich überraschend in das Aufsichtsgremium der Österreichischen Nationalbank entsandt – und ein gutes Jahr später war der Bezirksrat Finanzvorstand der teilstaatlichen Casinos Austria AG (Casag). Doch noch schneller als es für die »blaue Glücksfee« nach oben ging, geht es nun offenbar nach unten.

Lukrative Glücksspiellizenzen

Die Hauptrollen in dieser Causa spielen laut Staatsanwaltschaft neben Sidlo der ehemalige FPÖ-Vizekanzler Heinz-Christian Strache ...

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