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18.11.2019 / Sport / Seite 16

Ein gespaltener Verein

Beim TSV 1860 München will keine Ruhe einkehren

Rouven Ahl

Ein Ende kann ein Anfang sein. Auch wenn es zunächst schmerzt. Der TSV 1860 München kennt sich damit besonders gut aus. Nach einer Katastrophensaison und Fanrandalen während der Relegationsspiele gegen den SSV Jahn Regensburg waren die Löwen 2017 in die dritte Liga abgestiegen. Auf den ersten Blick wurde es noch schlimmer, als Investor Hasan Ismaik die nötigen Zahlungen für den Lizenzerhalt verweigerte: Die Münchner landeten in der vierten Liga. Der Traditionsklub schien am Ende. Doch für viele Menschen, deren Herz am TSV 1860 München hängt, glich dieser Absturz einer Art Wiedergeburt des gesamten Vereins. Vor allem weil die Mannschaft nun endlich wieder im Grünwalder Stadion antreten durfte, einem »Tempel der Freude«, wie es Hans Vonavka, Sprecher der Faninitiative »Pro 1860«, im Gespräch mit jW ausdrückt.

Die Großmannssucht von Expräsident Karl-Heinz Wildmoser hatte den Verein in den Augen vieler Fans aus seiner Heimat an der Grünwalder Straße gerissen....

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