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15.11.2019 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Klub mit Sachzwängen

BRICS-Gipfel in Brasilien: Russland will Digitalisierungsstrategie entwickeln. China setzt auf Infrastrukturprojekte

Reinhard Lauterbach

In Brasilien haben sich die Staatschefs der fünf BRICS-Staaten Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika zu ihrem alljährlichen Gipfel getroffen. Die Begegnung dient offenbar gleichzeitig mehreren Zwecken: eine Bilanz der inzwischen zehnjährigen Geschichte dieser Vereinigung von Schwellenländern mit nachholender kapitalistischer Entwicklung zu ziehen, ihren gegenseitigen Handel zu entwickeln und ein Zeichen weltpolitischer Eigenständigkeit zu setzen.

Dass aus fünf Ländern auf vier Kontinenten einmal ein politischer Klub werden würde, war ursprünglich alles andere als offensichtlich. Zuerst noch ohne Berücksichtigung Südafrikas, sprach der Chefökonom der Investmentbank Goldman Sachs, Terence James »Jim« O’Neill, 2001 von den vier Ländern außerhalb der Metropolen mit einem in den Jahren davor über dem Durchschnitt liegenden Wirtschaftswachstum zusammenfassend als »BRIC«; gemeint war das als Investorentip. Dass diese durch einen Vertreter des Anlage s...

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