Der Schwarze Kanal: »Verkommen«
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13.11.2019 / Inland / Seite 5

Unprofitable Suppen

Mutterkonzern Unilever will »radikalen Umbau« des Heilbronner Unternehmens Knorr. Beschäftigte befürchten Werksschließung

Tilman Baur

Für die einen geht es um die Existenz, für die anderen um eine einfache betriebswirtschaftliche Rechnung. Die einen befürchten das Ende einer langen Tradition, die anderen verweisen auf hohe Kosten. Rund 700 Angestellte bangen seit Ende Oktober in Heilbronn um ihre Jobs. Die Existenz von Knorr steht auf der Kippe. Das 1838 gegründete Traditionsunternehmen, das dem niederländisch-britischen Unilever-Konzern angehört, gilt als unwirtschaftlich.

Die endgültige Entscheidung soll im ersten Quartal des kommenden Jahres fallen, doch Verlautbarungen des Konzerns verdeutlichen, dass mit großen Einschnitten zu rechnen ist – auch eine Schließung des Werks gilt als möglich. Um auf »große Kostenprobleme« zu reagieren, sei ein »radikaler Umbau« nötig, ließ der Konzern im Oktober wissen. Auf einer Belegschaftsversammlung Anfang November bestätigte der Konzern dieses Vorhaben.

Laut einem Bericht der Heilbronner Stimme bekräftigte Marc Engel, der bei Unilever das Produkti...

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