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11.11.2019 / Feuilleton / Seite 11

Ans rettende Ufer

Das Österreichische Filmmuseum in Wien zeigt Partisanenfilme

Christian Kaserer

Alljährlich widmet sich das Österreichische Filmmuseum in Wien anlässlich der Viennale einer Retrospektive. Dieses Mal steht die Rückschau im Zeichen des »paneuropäischen Partisanenfilms«. 48 Filme aus 20 Produktionsländern werden im Rahmen von »O Partigiano!« gezeigt. Ihnen gemein und für’s Genre insgesamt kennzeichnend ist der aus der Bevölkerung kommende Widerstand gegen den Faschismus als zentrales Element der Handlung.

Erste Partisanenfilme entstanden während des Zweiten Weltkriegs, etwa Roberto Rossellinis berühmtes Werk »Rom, offene Stadt«. Im September 1945 erstmals uraufgeführt, fingen die Dreharbeiten bereits 1944 an, zwei Monate nachdem die deutsche Wehrmacht Rom geräumt hatte. Rosselinis Film handelt vom gemeinsamen Kampf der Kommunisten, Sozialisten, Monarchisten und des Klerus gegen die Naziarmee, welche, nachdem Italien 1943 die Fronten gewechselt hatte, Rom besetzte. Die Widerstandskämpfer, verantwortlich für tödliche Anschläge auf die Bes...

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