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07.11.2019 / Inland / Seite 2

»Das schreit nach einer Gegenaktion«

Kein Platz für neue »Helden«: Friedensaktivisten protestieren gegen öffentliche Gelöbnisse von Soldaten der Bundeswehr. Ein Gespräch mit Jutta Kausch

Jan Greve

Am kommenden Dienstag – dem Tag der Gründung der Bundeswehr vor 64 Jahren – sollen in sechs Bundesländern öffentliche Gelöbnisse von Soldaten stattfinden. Die Berliner Friedenskoordination plant bereits für den Sonntag eine Satiredemo. Wieso haben Sie »Grund zum Jubeln«, wie es in einer Mitteilung formuliert ist?

Unsere Aktion hat mittlerweile eine langjährige Tradition. 1996 hat es die erste Parade des »Antimilitaristischen Oberjubelkomitees«, kurz A. M. O. K., gegeben. Grund zum Jubeln haben wir natürlich überhaupt nicht: Als wir davon hörten, dass öffentliche Gelöbnisse stattfinden sollen, war uns klar, dass das nach einer Gegenaktion schreit.

Inwiefern ist eine Satiredemo ein geeignetes Format, um Menschen von den Anliegen der Friedensbewegung zu überzeugen?

Die Aktionen haben eine gewisse Strahlkraft und können mit verhältnismäßig wenig Menschen gemacht werden. Wir hatten auch überlegt, eine klassische Demonstration auf die Beine zu stellen. Nur käme...

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