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05.11.2019 / Schwerpunkt / Seite 3

60 Jahre Wirtschaftskrieg

US-Blockade soll Kuba in die Knie zwingen. Bericht der Regierung belegt: »Embargo« kostet Menschenleben

André Scheer

Im April 1960 – also nur gut ein Jahr nach dem Sturz des kubanischen Diktators Fulgencio Batista und dem Sieg der von Fidel Castro geführten Revolution – verfasste Lester Mallory, damals Staatssekretär im US-Außenministerium, ein Memorandum für seinen Chef, Vizeaußenminister Roy Richard »Dick« Rubottom Jr. Seine Analyse der Lage auf der Insel war eindeutig: »Die Mehrheit der Kubaner unterstützt Castro (…). Militante Opposition gegen Castro von außerhalb Kubas würde nur ihm und der Sache der Kommunisten dienen. Die einzige absehbare Möglichkeit, um ihnen die Unterstützung im Inland zu nehmen, ist, aufgrund wirtschaftlicher Mängel und von Elend Enttäuschung und Unzufriedenheit hervorzurufen.« Deshalb müsse mit allen Mitteln Kubas Wirtschaftsleben geschwächt werden, unter anderem, indem man Kuba von Geld und Warenlieferungen abschneide und dafür sorge, dass die Einkommen der Menschen sinken. Das ausdrückliche Ziel: »Hunger, Verzweiflung und der Sturz der Reg...

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