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09.11.2019 / Ausland / Seite 6

Differenzierte Sicht unerwünscht

Österreichs Partei der Arbeit will an die DDR erinnern. Das stößt auf Widerstand

Christian Kaserer, Wien

Die DDR war mehr als das, was die Guido-Knopp-Dokumentationen im Rundfunk der Bundesrepublik und Österreichs glauben machen wollen. Und offenbar wird es immer schwieriger, das Bild eines grauen und tristen Unrechtsstaats aufrechtzuerhalten. Darauf deutet nicht nur die im Umfeld des 30. Jahrestages des »Mauerfalls« laufende Medienoffensive hin, sondern auch, dass Veranstaltungen, die sich differenziert mit der DDR auseinandersetzen wollen, für Wirbel sorgen.

Nicht nur in Deutschland wird gegen die tote DDR Sturm gelaufen, auch in Österreich melden sich selbsternannte Geschichtskenner und Hüter bürgerlicher Ordnung zu Wort. So sorgt nun eine für den 11. November geplante Veranstaltung zur DDR in der oberösterreichischen Landeshauptstadt Linz für Aufsehen. Eingeladen hat die Partei der Arbeit (PdA) dazu den früheren stellvertretenden Generalstaatsanwalt der DDR, Hans Bauer, der über seine und die Geschichte seines Landes re...

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