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09.11.2019 / Inland / Seite 5

Der Erlös muss stimmen

Aufsichtsrat der Deutschen Bahn bremst Verkauf von Konzerntochter Arriva vorerst

Johannes Birk

Monatelang hatte sich das Management der hoch verschuldeten bundeseigenen Deutschen Bahn (DB) unter dem Druck einer Rekordverschuldung des Konzerns intensiv auf den nicht ganz freiwilligen Verkauf der profitablen Konzerntochter DB Arriva vorbereitet, die ihren Sitz in England hat. In einer Sondersitzung sollte der Aufsichtsrat am Donnerstag die Frage klären, ob der Verkauf komplett an einen einzigen Investor oder schubweise per Börsengang erfolgen soll. Doch die Bahnmanager legten den Verkauf vorerst auf Eis. Maßgeblich für diese Kehrtwende waren Befürchtungen, dass aufgrund der unklaren Lage im Zusammenhang mit dem Austritt Großbritanniens aus der EU die Verkaufserlöse bei einem Börsengang unter den Erwartungen liegen könnten.

Als die DB im Jahre 2010 Arriva für rund 2,5 Milliarden Euro aufkaufte, war dies Ausdruck einer anhaltenden Tendenz, die frühere Staatsbahn zum weltbeherrschenden Global Player des Schienenverkehrs und der Logistikbranche auszubaue...

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