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28.10.2019 / Feuilleton / Seite 11

Werkzeuge oder Spielerleben

»Assassin’s Creed« im Bildungssystem: Ein Historiker der Spieleindustrie an der Freien Universität Berlin

Susanne Knütter

Was wäre ein Elfenbeinturm ohne Playstation? Von gestern. Heutzutage wird ein Historiker aus Montreal eingeflogen, um an der Freien Universität Berlin über Computerspiele zu reden. Dieser Maxime Durand forderte seine Zuhörer am vergangenen Donnerstag abend nach seinem Vortrag über »Geschichtsvermittlung« durch das Computerspiel »Assassin’s Creed« mit einem Hinweis auf seine weite Anreise auf, ihm Fragen zu stellen: »Ich bin extra aus Montreal hergeflogen«. Die erste Frage kam dann von einer Dozentin, die die Veranstaltung und die dazugehörende Ringvorlesung »Alte Welt neu formatiert. Altertumswissenschaftliche Forschung im Zeitalter des digitalen Wandels«, mitorganisiert hat: »Wieviel kostete die Produktion der ›Discovery Tour‹«?

Diese »Entdeckungstour« führt den »Gamer« etwa ins alte Ägypten oder die griechische Antike. Sie beruht auf der offenbar endlosen Computerspielserie »Assassin’s Creed«, bei der ein fiktiver Konflikt zwischen Assassinen und Temple...

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