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25.04.2003 / Inland / Seite 6

Schritt in die nackte Armut

Rürup-Kommission schlägt vor: Länger arbeiten und weniger Rente

Nach der »Riester-Rente«, mit der die Bundesregierung die Alterssicherung in Teilen der Finanzspekulation ausgeliefert hat und das Rentenniveau von zuvor 70 Prozent schrittweise auf 64 Prozent drücken will, müssen sich Rentner auf neuerliche Einschnitte einstellen. Am Donnerstag hat die sogenannte Rürup-Kommission zur »Reform der Sozialsysteme« ihre »Vorschläge zur Bewältigung der Finanzprobleme der Rentenversicherung« vorgelegt. Demnach soll das Renteneintrittsalter von derzeit 65 auf 67 Jahre erhöht werden, erklärte Kommissionschef Bert Rürup in Berlin. Außerdem soll ähnlich dem von der Vorgängerregierung entwickelten demographischen Faktor ein »Nachhaltigkeitsfaktor« eingeführt werden. Damit werde dafür gesorgt, daß die Rentenbeiträge bis 2030 auf maximal 22 Prozent steigen. Abgelehnt wurden von dem Gremium laut Rüru...

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