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23.10.2019 / Antifa / Seite 15

Agenda-Setting-Antifa

Wenn Faschisten im Strahl kotzen: »Fridays for Future« befasst sich eher sekundär mit Ultrarechten – und untergräbt deren Themensetzung

Claudia Wangerin

Nur schleppend spricht sich herum, dass »die Antifa« keine bestimmte Organisation ist. Linke und Demokraten, für die Antifaschismus eine Selbstverständlichkeit ist, stehen zumindest dann unter Rechtfertigungsdruck, wenn sie dies mit dem von vielen Gruppen verwendeten Logo der Antifaschistischen Aktion zum Ausdruck bringen. Nachdem die Abgeordnete Martina Renner (Die Linke) am 26. September einen Ordnungsruf von Bundestagsvizepräsident Wolfgang Kubicki (FDP) kassierte, weil sie den Anstecker mit diesem Schriftzug nebst roter und schwarzer Fahne am Revers trug, sehen sich auch Ortsgruppen der Klimaschutz- und Schulstreikbewegung »Fridays for Future« zu Erklärungen genötigt, weil entsprechende Fahnen bei ihren Demonstrationen auftauchen.

Die Göttinger Ortsgruppe von »Fridays for Future« (FFF) erklärte das am 20. Oktober auf ihrer Facebook-Seite durchaus geduldig – angesichts der Drohungen und Kampfansagen von extremen Rechten, denen die Bewegung ausgesetzt i...

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