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25.04.2003 / Titel / Seite 1

Paris stützt Teheran

Besatzungsmacht USA verbittet sich »Einmischung« im Irak. Iran weist Vorwürfe zurück

Rüdiger Göbel

Nach Syrien steht nun Iran am US-Pranger. Der Ton zwischen den Vereinigten Staaten und der Islamischen Republik verschärft sich zusehends. Mit harschen Worten warnte das Weiße Haus den mehrheitlich schiitischen Iran vor einer »Einmischung« im Irak – wenige Stunden, bevor der französische Außenminister Dominique de Villepin am Donnerstag in Teheran eintraf. Der Vorwurf Washingtons: Iranische Agenten versuchen, die Schiiten im Südirak zu beeinflussen. Im Schutz der schiitischen Pilgerfahrt nach Kerbala seien Mitglieder der Al-Badr-Brigaden, bewaffnete Milizen des »Hohen Rates für die Islamische Revolution« im Irak (SCIRI), sowie der iranischen Revolutionsgarden in den Irak gekommen. Dies berichtete die New York Times unter Berufung auf US-Geheimdienstberichte. Das Problem Washingtons: In Kerbala geißelten Hunderttausende schiitische Iraker nicht nur sich selbst, sondern auch die US-Besatzungsherrschaft in ihrem Land. Schiitische Geistliche forderten wiederh...

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