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22.10.2019 / Inland / Seite 5

Lufthansa unter Druck

Kabinenpersonal bestreikt Lufthansa-Töchter. Konzern nicht verhandlungsbereit. Urabstimmung über unbefristete Arbeitsniederlegung

Steffen Stierle

Ins Leere wollte die Lufthansa die Streiks laufen lassen, zu denen die Kabinenpersonalgewerkschaft UFO für den vergangenen Sonntag aufgerufen hatte. Daraus wurde nichts. Die Arbeitsniederlegung beim Mutterkonzern konnte nur durch Zugeständnisse an die Beschäftigten abgewendet werden. Bei den vier deutschen Tochterunternehmen fielen 150 Flüge aus.

Letztlich kam alles anders als geplant. Noch am Freitag mittag war von einem Streik bei den Tochterunternehmen Germanwings, Eurowings, Lufthansa Cityline und Sunexpress keine Rede. Geplant war zu diesem Zeitpunkt ein Warnstreik bei der Muttergesellschaft, am Sonntag von 5.00 bis 11.00 Uhr. Gefordert wurde eine Lohnerhöhung für das Kabinenpersonal von 1,8 Prozent. Die Airline wollte die Pläne durch den Einsatz von Streikbrechern torpedieren, fand aber offenbar nicht genügend einsatzbereites Personal. »Selbst mit Streikbrecherprämien von 200 Euro wurde versucht, Freiwillige zu finden. Diese Strategie ist offensicht...

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