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24.04.2003 / Ansichten / Seite 2

Droht der Lokführergewerkschaft GDL das Ende der Tariffähigkeit?

jW sprach mit Manfred Schell, Bundesvorsitzende der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL)

Rainer Balcerowiak

F: Das Arbeitsgericht in Frankfurt am Main hat der GDL die geplanten Streiks für einen Spartentarifvertrag für Lokführer und Zugpersonal per einstweiliger Verfügung verboten. Wie bewerten Sie diesen Beschluß?

Es hat mich etwas verwundert, daß das Gericht diese Verfügung ohne Anhörung der GDL erlassen hat. Das Gericht hatte keine Informationen über Zeitpunkt und Umfang des geplanten Streiks, ist aber von einem irreversiblen Schaden für die Bahn ausgegangen. Der würde doch aber höchstens bei einem flächendeckenden Arbeitskampf eintreten, den wir überhaupt nicht vorhatten.

F: Wie sehen Ihre nächsten Schritte in der Tarifauseinandersetzung mit der Bahn aus?

Zunächst einmal müssen wir das Ergebnis der Verhandlung am Freitag abwarten. Entweder untersagt man uns, weiterhin mittels Arbeitskampf einen Spartentarifvertrag durchzusetzen, oder der Richter sagt, »was die GDL vorhat, ist legitim und durch die grundgesetzlich garantierte Koalitionsfreiheit abg...





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