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22.10.2019 / Kapital & Arbeit / Seite 2

»Prüfinstitute haben eine Schlüsselposition«

Vorwurf der fahrlässigen Tötung: Hinterbliebene von Opfern des Dammbruchs in Brasilien klagen gegen TÜV Süd. Gespräch mit Claudia Müller-Hoff

Gitta Düperthal

Nach dem Dammbruch nahe der brasilianischen Kleinstadt Brumadinho, in dessen Folge mindestens 240 Menschen starben, ist vergangene Woche von fünf Hinterbliebenen Strafanzeige gegen den TÜV Süd gestellt worden. Einer der Vorwürfe: fahrlässige Tötung. Das Münchner Prüfinstitut hatte den Damm B1 mit einem Zertifikat für sicher erklärt. Am 25. Januar brach er, viele Menschen kamen im Schlamm zu Tode, das Trinkwasser Tausender wurde verseucht (jW berichtete). Inwieweit ist der TÜV Süd in den Fall verstrickt?

Bereits ein Jahr zuvor war absehbar, dass der Damm brechen könnte. Der Bergbaukonzern Vale – weltweit größter Eisenerzexporteur und Betreiber der Mine, zu der der Damm gehört – hatte nach unserem Wissen Kenntnis, dass es große Probleme gibt. Wegen schlammhaltiger Rückstände und mangelnder Entwässerung war der Druck auf die Dammwand ...

Artikel-Länge: 4370 Zeichen

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