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21.10.2019 / Thema / Seite 12

Wahn und Wirklichkeit

Was der Staatssicherheit der DDR im Umgang mit den Homosexuellen angedichtet wird und wie sie versuchte, deren Forderungen aufzugreifen

Wolfgang Schmidt

In diesen Tagen erscheint im Berliner Verlag Edition Ost von Stefan Spector das Buch »Mit der Stasi ins Bett. Die kurze Karriere eines Romeos«. Der Autor schildert darin, wie er 1988 von der Aufklärung der DDR angeworben wurde und zum Agenten ausgebildet werden sollte mit der Maßgabe, langfristig im Auswärtigen Amt in Bonn Karriere zu machen. Der Perspektivspion mit FDP-Parteibuch war dann 1994 der erste offen schwule Bewerber für ein Bundestagsmandat. Kurz darauf wurde er enttarnt. Wir veröffentlichen an dieser Stelle das Nachwort des ehemaligen Offiziers des Ministeriums für Staatssicherheit, Wolfgang Schmidt. (jW)

»Hinsichtlich der Rechte für Homosexuelle war die DDR fortschrittlicher.« Mit dieser gewiss zutreffenden selbstkritischen Feststellung beginnt ein Beitrag, den die Bundeszentrale für politische Bildung im Februar 2018 auf ihrer Homepage veröffentlichte. Dieser Text ist dort noch immer zu lesen. Allerdings auch Behauptungen wie diese: »Die Sta...

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