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21.10.2019 / Feuilleton / Seite 8

»Politische Äußerungen dürfen nicht verboten werden«

Groteske Auflagen: Platzbetreiber will »Rebellisches Musikfestival« 2020 in Gelsenkirchen offenbar verhindern. Ein Gespräch mit Jonas Dachner

Oliver Rast

Das »Rebellische Musikfestival« fand bereits dreimal zu Pfingsten im Thüringer Wald statt. Nun gibt es Ärger wegen des Austragungsortes im nächsten Jahr. Was zeichnet dieses Festival aus?

Tausende Musikbegeisterte erleben bei einer guten Mischung aus international bekannten Bands und regionalen Newcomern antifaschistische Kultur. Infopoints zu Themen wie Internationalismus oder Frauen- und Mädchenrechte laden zum Gespräch und Mitmachen ein. 2020 wird das selbstorganisierte Festival auch im Zeichen der »Fridays for Future«-Bewegung stehen.

Wird ein Festival zu einem »rebellischen«, wenn ein bisschen politische Begleitmusik aufgeführt wird?

Bei uns steht nicht nur »rebellisch« drauf – da steckt auch Rebellion drin. Ein Festival sollte dazu beitragen, die Welt zu verändern, anstatt ihr nur für ein paar Tage zu entfliehen. Deswegen haben bei uns Drogen und Sexismus nichts zu suchen.

Mit den Festivals 2014 und 2016 protestierten wir gegen Neonazikonzerte. 2018...

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