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19.10.2019 / Ausland / Seite 6

Richtungswahl in Bolivien

Weiter mit Evo Morales oder Rückkehr zum Neoliberalismus?

Volker Hermsdorf

Mit Evo Morales von der »Bewegung zum Sozialismus« (MAS) stellt sich am Sonntag in Bolivien der am längsten regierende Präsident der Region zur Wiederwahl. Für einen Sieg in der ersten Runde brauchen Morales und sein Stellvertreter Álvaro García Linera mindestens die Hälfte der Stimmen – oder aber 40 Prozent, wenn der zweitplazierte Konkurrent mindestens zehn Prozentpunkte zurückliegt. Verfehlt Morales dieses Ziel, kommt es im Dezember zur Stichwahl. Die könnte für den Amtsinhaber gefährlich werden, denn die Rechte setzt darauf, dann ihre Kräfte nach dem Motto »alle gegen Evo« zu vereinen.

Einer am vergangenen Sonntag veröffentlichten letzten Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Ipsos zufolge stehen die Chancen für Morales jedoch gut, die benötigten 40 Prozent zumindest knapp zu erreichen. Carlos Mesa, der für das konservative Bündnis »Comunidad Ciudadana« (CC) antritt, kann demnach mit 22 Prozent der Stimmen rechnen, während Senator Óscar Ortiz aus Sa...

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