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18.10.2019 / Ausland / Seite 6

Sieben Kandidaten ermordet

Am 27. Oktober finden in Kolumbien Regionalwahlen statt

Julieta Daza

Am 27. Oktober soll in Kolumbien bei Regionalwahlen unter anderem über die zukünftigen Gouverneure, Bürgermeister und Stadträte entschieden werden. Es sind die ersten Regionalwahlen nach der Ende 2016 erfolgten Unterzeichnung des Friedensabkommens zwischen dem kolumbianischen Staat und der Guerillaorganisation FARC-EP. Doch das Land wird nach wie vor von politischer Verfolgung gegen Linke, Anführer der indigenen Bewegung und andere Aktivisten geprägt.

Viele Menschen in Kolumbien fragen sich deshalb, ob die Ergebnisse dieser Wahlen etwas zur Durchsetzung der im Friedensvertrag festgehaltenen Vereinbarungen beitragen können. Bis jetzt, fast drei Jahre später, hat sich zumindest von seiten des Staates wenig getan. Noch immer gibt es keine Sicherheitsgarantien für Oppositionelle und ehemalige Mitglieder der FARC-EP, obwohl diese sowohl im zweiten Punkt (politische Teilhabe) als auch im dritten Punkt (Ende des Konflikts) des Friedensvertrages zugesichert wurde...

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