Gegründet 1947 Sa. / So., 18. / 19. Januar 2020, Nr. 15
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16.10.2019 / Thema / Seite 12

Subversive Folklore

Vorabdruck: Im spanischen Teil des Baskenlands hat die patriotische baskische Linke im Kampf um die kulturelle und politische Hegemonie einige Stellungen erobert

Raul Zelik

In diesen Tagen erscheint im Wiener Mandelbaum-Verlag von Raul Zelik das Buch »Die Linke im Baskenland. Eine Einführung«. Wir veröffentlichen daraus mit freundlicher Genehmigung von Verlag und Autor einen kurzen Auszug. (jW)

Obwohl Gramsci in der baskischen Linken wenig diskutiert wurde, ist das Baskenland wohl jene Region in Europa, in der sich am ehesten von einer linken Gegenhegemonie sprechen lässt. Bemerkenswerterweise ist diese Meinungsführerschaft nicht in Großstädten wie Bilbao, sondern in mittleren und kleinen Ortschaften am sichtbarsten. Als linke Hochburgen gelten Mittelstädte wie Arrasate und Oñati (wo das Genossenschaftskonsortium Mondragón Corporación Cooperativa seinen Sitz hat), der Industriegürtel um das großbürgerliche San Sebastían mit den Gemeinden Hernani, Errenteria oder Pasaia, vor allem aber Dörfer in abgelegenen Tälern. Zum Beispiel das Zweitausend-Seelen-Dorf Leitza im Westen der Autonomiegemeinschaft Navarra, das aus spanischer ...

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