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12.10.2019 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Der Liquiditätsmoment

Zu Lust und Risiken des Kapitalverkehrs

Lucas Zeise

Das Finanzkapital schwimmt in Liquidität. Zugleich herrscht die Angst vor jenem Moment, wenn das viele Geld plötzlich verschwindet. Der Internationale Währungsfonds (IWF) unter seiner neuen Chefverwalterin Kristalina Georgiewa berichtet in warnendem Ton, dass die Unternehmen in vielen kapitalistischen Ländern, von den USA über Westeuropa bis China und Japan, ihre Verschuldung in den letzten dreizehn Jahren dramatisch erhöht haben. Wie das? Haben nicht die Unternehmen – zumindest in Ländern wie USA, Deutschland und China – seit 2013 satte Gewinne gemacht und andererseits – besonders in Deutschland – den hohen Cash-flow (frei verfügbare hereinkommende Zahlungen) nur zögernd investiert? Wo ist das überschüssige Geld jetzt?

Es liegt auf der hohen Kante. Es ist im Finanzsektor untergebracht oder, im Alltagsdeutsch gesprochen, gespart. Frau Georgiewa hat von der Bruttoverschuldung gesprochen. Netto sind die Unternehmen weniger verschuldet als früher. Das heißt,...

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