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12.10.2019 / Inland / Seite 5

Zufriedene Kanzlerin

Angela Merkel wirbt für »Sozialpartnerschaft«. Gewerkschafter der IG Metall warnen vor »härterer Gangart« der Unternehmer

Susanne Knütter, Nürnberg

Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi hatte zu ihrem Bundeskongress den Bundespräsidenten eingeladen; zur IG Metall kam die Kanzlerin. Für Angela Merkel und die Delegierten der Industriegewerkschaft ist das mittlerweile so etwas wie ein Routinebesuch. Die CDU-Politikerin hielt am Donnerstag in Nürnberg zum fünften Mal vor dem höchsten Gremium der Arbeiterorganisation eine Rede. Angesichts der »Herausforderungen« durch die »Digitalisierung« der Arbeitswelt betonte Merkel den staatlichen Einsatz für Weiterbildungen im Rahmen des »Qualifizierungschancengesetzes«. Die Bundesagentur für Arbeit unterstütze Beschäftigte und Unternehmen mit einer teilweisen Übernahme von Weiterbildungsgebühren. Zusagen zu dem von der IG Metall geforderten Kurzarbeitergeld, um vom Arbeitsplatzverlust bedrohte Industriearbeiter weiterzuqualifizieren, machte sie nicht.

Zu Beginn ihrer Rede blickte Merkel zufrieden auf den konjunkturellen Aufschwung der letzten zehn Jahre zurück, der...

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