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11.10.2019 / Ausland / Seite 2

»Der Krieg ist nicht nur dort zu gewinnen«

Kurden leisten in Nordsyrien Widerstand gegen türkische Truppen. Internationaler Druck auf Erdogan notwendig. Ein Gespräch mit Yavuz Fersoglu

Gitta Düperthal

Indem US-Präsident Donald Trump seine Truppen an der nordsyrischen Grenze abzog, gab er dem türkischen Despoten Recep Tayyip Erdogan grünes Licht für einen weiteren völkerrechtswidrigen Angriff gegen die demokratische Selbstverwaltung Rojava. Zuletzt hatte die türkische Armee Ende Januar 2018 dort den Kanton Afrin überfallen. Wie ist die Lage vor Ort?

Wir haben sowohl direkte Verbindungen zu den kurdischen Volksverteidigungskräften, kurz YPG, als auch zu verschiedenen Medien, die von dort berichten. Die türkische Armee hat am Mittwoch nachmittag zunächst vor allem die Stadt Gire Spi (syrisch: Tel Abjad, jW) angegriffen. Auch in Serekaniye (arabisch: Ras Al-Ain, jW) weiter östlich an der türkischen Grenze bombardierte sie aus der Luft. Zudem wurde das Flüchtlingslager Scheba angegriffen, wohin 2018 Menschen aus Afrin geflohen waren.

Türkische Medien berichten, dass seit Mittwoch nacht Bodentruppen versuchten, nach Nordsyrien einzumarschieren. Vorneweg schi...

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