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05.10.2019 / Ausland / Seite 6

Proteste im Irak

Zahlreiche Tote und Verletzte nach Demonstrationen gegen Korruption. KP fordert Ende der Repression

Trotz Reformversprechen der Regierung gehen die Proteste im Irak weiter. Auch am Freitag versammelten sich wieder Menschen an zentralen Plätzen in der Hauptstadt Bagdad. Die Zahl der Toten seit Beginn der Proteste stieg auf mindestens 38, darunter 35 Demonstranten, wie die Hohe Menschenrechtskommission des Landes mitteilte. Mehr als 1.600 Menschen wurden verletzt.

In der Hauptstadt sowie in mehreren anderen Provinzen vor allem im Süden des Landes hatten seit Dienstag Proteste unter anderem gegen Korruption und Misswirtschaft stattgefunden. Einsatzkräfte gingen mit Tränengas und Schüssen in die Luft gegen die Demonstranten vor.

Ministerpräsident Adel Abdel Mahdi erkannte die Forderungen der Demonstranten in einer Fernsehansprache in der Nacht zu Freitag als berechtigt an. Die Regierung sei um eine Lösung bemüht, doch gebe es »keine Zauberformel«, um alle Probleme zu lös...

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