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05.10.2019 / Kapital & Arbeit / Seite 9

In die Krise geführt

Continental schließt Werke und entlässt Mitarbeiter. Betriebsrat und Beschäftigte wehren sich

Efthymis Angeloudis

Unter dem Motto »Strenge Kostendisziplin und Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit« soll der Reifenhersteller und Autozulieferer Continental laut der »Transformationsstrategie 2019–2029« in die Zukunft aufbrechen. Wer diese Worte schon einmal gehört hat, weiß, was sie bedeuten: Stellenabbau und Werkschließung. »Ende Juni hat uns der Betriebsleiter Hartmut Fichtner plötzlich zusammengetrommelt und uns auf einer Betriebsversammlung mit Leibwächtern an beiden Seiten verkündet, dass das Werk in Oppenweiler schließen soll«, berichtete Srecko (Name von Redaktion geändert), ein Mitarbeiter des Werks in Baden-Württemberg am Mittwoch gegenüber jW.

Angesichts der Lage auf den Automärkten sehe sich das Management zu harten Einschnitten gezwungen. Nach Gewinneinbrüchen in der Autobranche im zweiten Quartal im Jahresvergleich um sieben Prozent, habe der Konzern entschlossen in den kommenden zehn Jahren in Deutschland rund 7.000 seiner derzeit mehr als 62.000 Stellen zu st...

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