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27.09.2019 / Feuilleton / Seite 8

»Linke Gegenkultur muss leicht zugänglich sein«

»Ausgeladen-Festival« in Hamburg: Kritik am Ausschluss von Künstlern. Gespräch mit Dennis Tietze

Kristian Stemmler

Vom heutigen Freitag an veranstalten Sie im Klub Twentyfive auf der Hamburger Reeperbahn das zweitägige »Ausgeladen-Festival 2019«. Was hat es damit auf sich und wer wird auftreten?

Wir sind ein Festival für Rap, Punk und Gegenkultur. In erster Linie geht es zwar um Musik und Party, wir wollen aber auch ein Zeichen gegen die Ausladepolitik im Kulturbetrieb und in der linken Subkultur setzen. Das Festival wird von diversen Freiwilligen organisiert, initiiert hat es die Satire-Rap-Crew »King Veganismus One & Dr. Alsan«. Das Line-up umfasst 26 Rap- und Punkacts. Außerdem wird es Redebeiträge von linken Gruppen und Organisationen, etwa der DIDF-Jugend und Antirepressionsaktivisten, sowie ein Podiumsgespräch geben.

Was meinen Sie mit dem Begriff Ausladepolitik? Wollen Sie jedem eine Bühne geben?

Natürlich nicht. Wir laden niemanden ein, bloß weil er mal irgendwo ausgeladen wurde. Einerseits besteht das Problem darin, dass linke, internationalistische Musik...

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