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24.09.2019 / Inland / Seite 2

»Enger Berater, Stichwortgeber, Strippenzieher«

Zu Gast bei Götz Kubitschek und Co.: Vertreter von AfD und der »Neuen Rechten« bei Treffen des »Instituts für Staatspolitik«. Ein Gespräch mit Wanja Seifert

Jan Greve

Am Wochenende fand die sogenannte Sommerakademie des »Instituts für Staatspolitik«, kurz IfS, statt. Was für eine Einrichtung ist das besagte »Institut«?

Dahinter steht ein Verein, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, rechte Politik theoretisch zu begleiten. Das geschieht in Form von Publikationen, aber auch Vernetzungstreffen wie dem vom Wochenende. Eine der zentralen Figuren des IfS ist der Verleger Götz ­Kubitschek.

Zu Gast am Wochenende war unter anderem Alice Weidel, Kovorsitzende der AfD-Bundestagsfraktion. Auch andere Parteigrößen zeigten sich bereits dort, etwa Vertreter des völkischen »Flügels« um Björn Höcke. In welcher Beziehung steht das IfS zur AfD?

In einer sehr wechselvollen. ­Kubitschek hat die Partei anfänglich recht skeptisch betrachtet und war sich nicht sicher, inwieweit die AfD für seine politischen Vorstellungen brauchbar ist. Später war zu hören, er wolle gemeinsam mit seiner Frau Ellen Kositza Parteimitglied werden. Das wusste noch...

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