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24.09.2019 / Titel / Seite 1

Kein sicherer Hafen

»Übergangslösung« zu Seenotrettung in Malta beschlossen. Schon im vorhinein Kritik an EU-Abschottungspolitik

Frederic Schnatterer

Während im Mittelmeer weiter täglich Menschen sterben, inszenieren sich die für die EU-Abschottungspolitik Verantwortlichen als Heilsbringer. Am gestrigen Montag einigten sich Deutschland, Frankreich, Italien und Malta auf ein »Notfallsystem« zur Verteilung von im zentralen Mittelmeer aus Seenot geretteten Migranten. Man habe sich auf ein gemeinsames Papier verständigt, sagte der maltesische Innenminister Michael Farrugia am Montag nachmittag nach den Verhandlungen der Innenminister der vier EU-Staaten sowie von Vertretern der finnischen EU-Ratspräsidentschaft und der EU-Kommission in der maltesischen Stadt Vittoriosa. Über die Details des Papiers war indes zunächst nichts bekannt.

Im Vorfeld hatten die Minister angekündigt, in Malta eine »Grundsatzeinigung« zur Verteilung der zwischen Italien und Malta geretteten Migranten auf die verschiedenen EU-Staaten erreichen zu wollen. Bislang harren aus Seenot Gerettete oftmals wochenlang an Bord privat betrieben...

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