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23.09.2019 / Inland / Seite 4

Grünes Licht für Woidke

Brandenburgs SPD-Ministerpräsident kann Verhandlungen für »Rot-Schwarz-Grün« aufnehmen. Die Linke widerwillig zur Opposition gezwungen

Markus Bernhardt

In Brandenburg zeichnet sich eine Koalition aus SPD, CDU und Bündnis 90/Die Grünen ab. Auf einem sogenannten kleinen Parteitag der Grünen am Sonnabend in Kleinmachnow stimmten 46 Delegierte für die Aufnahme von Koalitionsverhandlungen mit SPD und CDU, nur sieben votierten dagegen. Vor allem bei Mitgliedern der »Grünen Jugend« stieß eine mögliche Zusammenarbeit mit der Union auf keine Gegenliebe. Sie kritisierten vor allem, dass sich die designierten Koalitionspartner bei den Sondierungsgesprächen nicht auf einen früheren Kohleausstieg geeinigt hätten. Im Wahlkampf hatten sich die Grünen für einen Ausstieg bis 2030 stark gemacht. Das dürfte mit SPD und CDU jedoch kaum durchzusetzen sein.

Ursula Nonnenmacher, Spitzenkandidatin der ehemaligen Friedenspartei und eher dem linken Flügel der Grünen zugerechnet, verteidigte den Beschluss. Man habe »eine Menge herausverhandelt«. Die Partei ist aus der Landtagswahl am 1. September mit 10,8 Prozent der Stimmen hervo...

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