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17.09.2019 / Inland / Seite 4

Nach der Niederlage

Dresdner Linkspartei diskutierte über Ursachen für Wahldebakel in Sachsen

Steve Hollasky

Zwei Wochen nach der Wahlniederlage der Linkspartei bei der Landtagswahl in Sachsen wird zumindest in den unteren Parteigliederungen über die Ursachen diskutiert – auch beim Stadtparteitag des Dresdner Kreisverbandes von Die Linke am Samstag. Gut 120 Mitglieder hatten sich im Plenarsaal des Rathauses eingefunden.

Den Anfang machte die Doppelspitze aus Anne Holowenko und Jens Matthis. Letzterer erklärte, man müsse endlich mehr herausstellen, was »uns von anderen Parteien grundlegend unterscheidet«. Und das sei doch vor allem, dass man die »kapitalistische Produktions- und Lebensweise« in Frage stelle. Der Neoliberalismus versage bei der Lösung der entscheidenden Aufgaben, etwa bei der Gesundheitsfürsorge und der Sicherung bezahlbaren Wohnraums. Mehrere Rednerinnen und Redner forderten die Parteimitglieder auf, ihre Aktivitäten in der außerparlamentarischen Arbeit deutlich zu verstärken. Man müsse in Vereinen, Bewegungen, in den Gewerkschaften und auf Demon...

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