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16.09.2019 / Inland / Seite 8

»Wir protestieren gegen eine rassistische Justiz«

Seit fünf Jahren Mahnwachen vor dem US-Generalkonsulat in Frankfurt am Main. Ein Gespräch mit Kurt Bovensiepen

Gitta Düperthal

Am Dienstag findet eine Mahnwache für politische Langzeitgefangene in den USA vor dem US-Generalkonsulat in Frankfurt am Main statt. Was versprechen Sie sich davon?

Wir halten seit fünf Jahren regelmäßig die Mahnwache ab, um an die in den USA inhaftierten politischen Gefangenen zu erinnern. Wir setzen uns dafür ein, dass Leonard Peltier, Mumia Abu-Jamal, Ana Belén Montes und andere endlich freigelassen werden. Schon lange zuvor, seit Dezember 2000, hatten wir immer wieder protestiert. Damals forderten wir auch die Freilassung der fünf kubanischen Agenten, die seit 1998 in den USA im Knast waren. Diese Gruppe, ursprünglich zu hohen Haftstrafen verurteilt, ist mittlerweile auf freiem Fuß: die letzten drei von ihnen seit Dezember 2014. Sie waren der Spionage angeklagt. Dass sie in der Regierungszeit des US-Präsidenten Barack Obama freigelassen wurden, war vorrangig dem weltweiten Druck der Öffentlichkeit zu verdanken.

Weshalb haben Sie sich in dieser Bewegun...

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