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10.09.2019 / Ausland / Seite 6

EU-Trio kritisiert Teheran

Berlin, Paris und London bestehen auf »voller Einhaltung« des Wiener Abkommens durch Iran. Russland warnt vor »Überdramatisierung«

Knut Mellenthin

Die europäischen Vertragspartner des Iran – Deutschland, Frankreich und Großbritannien – haben mit scharfer, aber vorläufig folgenloser Kritik auf den Schritt Teherans reagiert, Teile des Wiener Abkommens nicht mehr einzuhalten. So rief Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) den Iran am Montag dazu auf, zur »vollen Einhaltung« des Atomabkommens zurückzukehren. In einer Stellungnahme für die Zeitungen der Funke Mediengruppe erklärte er, die Suspendierung von Verpflichtungen aus dem »Joint Comprehensive Plan of Action« (JCPOA) sei ein »völlig falsches Signal«. Noch sei es »möglich, eine Lösung zu finden«, aber »alle müssen jetzt verantwortungsbewusst handeln, sonst besteht die Gefahr, dass wir die Ausfahrt zu einer friedlichen Konfliktlösung verpassen«.

Seit Freitag hält der Iran einige Beschränkungen seiner Forschungs- und Entwicklungstätigkeit im Bereich der Nukleartechnologie, zu denen er sich 2015 im Wiener Abkommen verpflichtet hatte, nicht mehr ein. Ber...

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