Gegründet 1947 Montag, 25. Mai 2020, Nr. 120
Die junge Welt wird von 2295 GenossInnen herausgegeben
09.09.2019 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Aus zehn mach vier

Indien verkündet zweite Stufe der Fusionen staatlicher Banken

Thomas Berger

Indiens Regierung will den Bankensektor weiter reformieren: Wie Finanzministerin Nirmala Sitha­raman am 30. August ankündigte, soll die Zahl der staatlichen Finanzinstitute deutlich schrumpfen. Zehn Unternehmen werden durch Zusammenschlüsse auf vier reduziert. Die Ministerin sprach von »Banken der nächsten Generation«, die größere Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit vorweisen würden. Hinter den Plänen steckt auch die Idee, den Anteil »fauler Kredite« in einigen der staatlichen Geldhäuser zu reduzieren. Die Entscheidung kommt im 50. Jahr der ersten Bankennationalisierung, als unter Indira Gandhi 1969 zunächst 14 der größten Kreditinstitute in staatliche Hand überführt wurden. 1980 folgten sechs weitere.

Die Oriental Bank of Commerce und die United Bank of India werden nun in der Punjab National Bank aufgehen, die dadurch mit einer Bilanzsumme von 17,94 Billionen Rupien (225 Milliarden Euro) zur zweitgrößten staatlichen Bank des Landes hinter Platzhirsch Sta...

Artikel-Länge: 4598 Zeichen

Dieser Beitrag gesperrt und nur für Onlineabonnenten lesbar. Die Tageszeitung junge Welt finanziert sich vor allem aus den Aboeinnahmen. Bitte tragen auch Sie mit einem Onlineabo dazu bei, das Erscheinen der jungen Welt und ihre Unabhängigkeit zu sichern.

Bitte einloggen
Hilfe bei Einlog-Problemen

Abo abschließen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

41,80 Euro/Monat Soli: 52,80 €, ermäßigt: 29,80 €

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

19,80 Euro/Monat Soli: 25,80 €, ermäßigt: 12,80 €

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

41,80 Euro/Monat Soli: 52,80 €, ermäßigt: 29,80 €