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09.09.2019 / Inland / Seite 2

»Haben uns aber nicht verdrängen lassen«

Festival des Berliner »Bündnisses gegen Rassismus« trotzte bis zuletzt bürokratischen Hürden. Ein Gespräch mit Sanchita Basu

Gitta Düperthal

Sie haben das 4. Festival gegen Rassismus am Freitag und Samstag in Berlin-Kreuzberg mit organisiert. Geplant waren Debattenrunden sowie eine Bühne mit Musik, Theater und Redebeiträgen. Kurz vor Beginn hatte das Grünflächenamt des Bezirks Friedrichshain-Kreuzberg Ihnen noch Steine in den Weg gelegt. Was ist daraus geworden?

Beim Amt tat man nahezu alles, um uns zu behindern. Aber wir vom »Bündnis gegen Rassismus« sind froh, dass wir das Festival unter dem Motto »Stark durch Widerstand. You are not alone« durchführen konnten. Bis zuletzt mussten wir darum ringen. Nach mehr als fünf Monaten Untätigkeit wollte uns die Behörde die Genehmigung, Wiesen am Blücherplatz in Kreuzberg zu nutzen, vollständig verweigern.

Auf Nachfrage von junge Welt am Mittwoch morgen, weshalb das Amt sich so stur stellt, lautete die Antwort der Pressesprecherin des Bezirks: Im Detail werde nun alles ausgehandelt. Wie werten Sie das?

Das war tatsächlich der Stand zwei Tage vor Beginn...

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