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07.09.2019 / Schwerpunkt / Seite 3

Braunes Beben nach den Wahlen

In Ostdeutschland gehen viele der AfD auf den Leim. Umfragen ergründen mögliche Ursachen

Susan Bonath

Sich selbst und anderen Bedeutsamkeit einreden, dazu die Opferrolle immer parat: Die AfD ist darin geübt. Mit viel Aufwand und finanziellen Mitteln praktizierte sie das auch vor den Landtagswahlen in Ostdeutschland, wo der völkische »Flügel« unter dem Thüringer Landeschef Björn Höcke dominiert. »Die Wende vollenden« sollten die Brandenburger mit einem Kreuz bei ihr. In Sachsen gab sich die AfD hingegen zum Beispiel als »Heimatschützerin« und plakatierte niedliche Lämmer. Auch wenn Umweltschutz in ihrem Programm ansonsten keine, der freie Markt dafür eine um so größere Rolle spielt.

Zum raschen technologischen Wandel kommen die durch Staat und Kapitallobby geschürte Angst vor Arbeitslosigkeit und »Hartz IV« sowie ein unsichtbarer Markt, der sich alles einverleibt. Die Mär von »blühenden Landschaften« kam bei den Ostdeutschen nie so richtig an. Bis heute ist der Osten ein Niedriglohnland, und öffentliche Infrastruktur wird zurückgebaut. Setzten angesichts d...

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