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06.09.2019 / Schwerpunkt / Seite 3

Wahlkampf mit Waldbränden

Boliviens Präsident Evo Morales kämpft um seine Wiederwahl. Doch die Opposition macht ihn für die Großfeuer verantwortlich

André Scheer

Für Boliviens Opposition kommen die vor allem im Südosten des Landes wütenden Waldbrände wie gerufen: Am 20. Oktober wird in dem südamerikanischen Land ein neuer Präsident gewählt – und bislang führt Amtsinhaber Evo Morales mit großem Vorsprung. Nach einer am vergangenen Sonntag von der Tageszeitung Página Siete veröffentlichten Umfrage kann Morales in der ersten Runde mit 34 Prozent der Stimmen rechnen, gefolgt von Carlos Mesa mit 27 Prozent. Damit müsste sich der Staatschef am 15. Dezember einer Stichwahl stellen – und die würde der Prognose zufolge Mesa für sich entscheiden können, der dann mit der Unterstützung aller anderen Oppositionskandidaten rechnen könnte.

Während Morales und seine Bewegung zum Sozialismus (MAS) angesichts der Notsituation ihren Wahlkampf ausgesetzt haben, nutzt der bereits von 2002 bis 2003 als Vizepräsident und von 2003 bis 2005 als Staatschef amtierende Mesa die verheerenden Brände für seine ­Kampagne. »40 Millionen verbrannt...

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