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04.09.2019 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Abschied eines Industrieriesen

Thyssen-Krupp droht der Abstieg aus dem Dax. Konzern könnte leichtere Beute für Spekulanten werden. Gewerkschaft kritisiert falsche Ausrichtung

Simon Zeise

Es ist ein Sinnbild des wirtschaftlichen Wandels in der Bundesrepublik. Am heutigen Mittwoch berechnet die Deutsche Börse, welche Unternehmen unter den 30 größten Konzernen im Dax gelistet werden. Mit großer Wahrscheinlichkeit dürfte sich der Stahlgigant Thyssen-Krupp aus dem Aktienindex verabschieden. Als Aufstiegskandidaten aus dem MDax kommt u. a. die Immobiliengesellschaft »Deutsche Wohnen« in Betracht. Ein Industriekonzern mit 160.000 Mitarbeitern wird geringer bewertet als ein Spekulant, der von steigenden Mietpreisen profitiert.

Vorstandschef Guido Kerkhoff bereitet sich schon länger darauf vor, den Dax zu verlassen. Bereits bei Vorlage der Quartalszahlen vor wenigen Wochen sagte er, die Zugehörigkeit zu einem Index gehöre angesichts der vielfältigen sonstigen Probleme des Konzerns derzeit nicht zu den Prioritäten des Managements. »Es geht nicht um Eitelkeiten«, hatte er zuvor mehrfach betont. Es gehe vielmehr darum, den Ruhrkonzern endlich wieder ...

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