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03.09.2019 / Titel / Seite 1

Desaster ohne Folgen

Wahldebakel für Die Linke in Brandenburg und Sachsen. »Konsequenzen« bleiben vorerst aus

Michael Merz

Während sich CDU und SPD bei den Wahlen in Sachsen und Brandenburg ein blaues Auge holten, könnte die Klatsche für Die Linke in beiden Ländern kaum heftiger sein. Es sind einstige Hochburgen der Partei, die verlorengegangen sind. Laut vorläufigem Endergebnis kam Die Linke in Sachsen auf 10,4 Prozent der Zweitstimmen, verlor damit 8,5 Prozentpunkte im Vergleich zu 2014. In Brandenburg konnte sie nur noch 10,7 Prozent der Wähler überzeugen, 7,9 Prozentpunkte weniger. Das sind die höchsten Verluste unter allen Parteien. Selbst sicher geglaubte Direktmandate in der Mark, wie das des über lange Zeit amtierenden Fraktionschefs Ralf Christoffers oder das des Potsdamer Abgeordneten Hans-Jürgen Scharfenberg, sind weg. Beide Politiker werden nicht mehr im Landtag vertreten sein. In Sachsen gelang es ausschließlich Juliane Nagel im Wahlkreis Leipzig zwei, die meisten Erststimmen zu erhalten.

Zum desaströsen Wahlergebnis gehört einerseits, dass Die Linke ausschließli...

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