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27.08.2019 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Monopol von Kartell entschädigt

Lufthansa zahlt Deutsche Bahn AG nach Preisabsprachen aus. Trassenentgelt steigt

Die Deutsche Bahn und die Lufthansa haben ihren jahrelangen Streit über ein Luftfrachtkartell beigelegt. Damit beenden die Unternehmen eine seit 2013 laufende Auseinandersetzung vor dem Landgericht Köln, wie beide Konzerne am Montag bestätigten. Man habe eine gute Lösung mit einem Vergleich gefunden, sagte Bahn-Rechtsvorstand Martin Seiler.

Die Bahn hatte eigenen Angaben zu Folge zwischen 1999 und 2006 überhöhte Kerosin- und Sicherheitszuschläge zahlen müssen. Sie verlangte von den Fluggesellschaften insgesamt 1,76 Milliarden Euro Schadenersatz. Die Preisabsprachen waren bereits vor mehr als zehn Jahren aufgeflogen und hatten in vielen Ländern Strafen der Wettbewerbsbehörden zur Folge. So verhängte etwa die EU im Jahr 2010 eine Strafe von insgesamt rund 800 Millionen Euro. In den USA summierte sich das Bußgeld auf etwa 1,5 Milliarden Dollar. Die Lufthansa kam als Kronzeuge um Zahlungen herum. Davon unabhängig aber können Konzerne, die von der Kartellabspr...

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