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05.04.2003 / Wochenendbeilage / Seite 6 (Beilage)

Abrechnung

Stuart E. Eizenstat hat ein Buch über den Streit mit der deutschen Wirtschaft und der Bundesregierung um die Entschädigung von Zwangsarbeitern geschrieben

Ulla Jelpke

Stuart E. Eizenstat war der amerikanische Chefunterhändler bei den Verhandlungen über die Entschädigung für Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter im Nazireich. Als Staatssekretär in der Clinton-Administration war er zunächst Verhandlungspartner des deutschen Regierungsbeauftragten Bodo Hombach, der allerdings wie ein Elefant im Porzellanladen agierte und nach seinem Ausscheiden aus dem Schröder-Kabinett durch Graf Lambsdorff abgelöst wurde. Vor allem aber war Eizenstat Gegenspieler von Daimler-Chrysler-Finanzchef Manfred Gentz, dem Sprecher der Stiftungsinitiative der deutschen Wirtschaft.

Eizenstat war einst politischer Chefberater in Jimmy Carters Wahlkampfteam 1978, später US-Botschafter bei der Europäischen Union. 1995 erhielt er vom Außenministerium in Washington den Auftrag, in den osteuropäischen Staaten die Rückgabe des von den Nazis beschlagnahmten jüdischen Eigentums zu erreichen. Dadurch kam Eizenstat in enge Berührung mit dem Schicksal der o...

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