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26.08.2019 / Inland / Seite 4

Aus dem gleichen Holz

»Bürgerrechtler« gehen auf Distanz zur AfD. Das Feindbild DDR teilen sie

Markus Bernhardt

Auch fast 30 Jahre nach dem Anschluss der DDR an die BRD ist im Osten der Bundesrepublik offensichtlich kein Landtagswahlkampf denkbar, bei dem es nicht auch um das Erbe des vormals sozialistischen Teils Deutschlands geht. Aktuell versuchen politische Kreise, deren Angehörige sich selbst als ehemalige DDR-Bürgerrechtlerinnen und -Bürgerrechtler bezeichnen, sich von der AfD zu distanzieren. Sie werfen den Rechten vor, ihr politisches Erbe zu beschmutzen. Dieser Tage gehen die völkischen Nationalisten mit Parolen wie »Vollende die Wende« auf Stimmenfang und vergleichen die gegenwärtige politische Situation in der BRD mit den letzten Tagen der DDR.

Diese Sicht auf die historischen Ereignisse lässt die »Bürgerrechtler« erzürnt und pikiert zugleich aufschrecken. In einer Erklärung, die den Titel »Nicht mit uns: Gegen den Missbrauch der Friedlichen Revolution 1989 im Wahlkampf« trägt und die vor wenigen Tagen mit etwas mehr als 100 Unterschriften veröffentlicht...

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