Gegründet 1947 Sa. / So., 22. / 23. Februar 2020, Nr. 45
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23.08.2019 / Thema / Seite 12

Atempause

Vor 80 Jahren schlossen Nazideutschland und die UdSSR einen Nichtangriffspakt. Der sozialistische Staat verschaffte sich damit Zeit zur Vorbereitung auf den erwarteten deutschen Überfall

Geoffrey Roberts

2008 erschien im Düsseldorfer Patmos-Verlag in deutscher Sprache ein Buch mit dem Titel »Stalins Kriege«. Sein Autor, der britische Historiker Geoffrey Roberts, schildert Stalin darin als klugen Militärstrategen und letztlich auch als Friedensstifter. Ein solches Urteil, noch dazu von einem Universitätsprofessor, durfte in deutschsprachigen Gazetten nicht unwidersprochen bleiben. FAZ und NZZ verrissen das Buch damals. Die jW-Redaktion hat Roberts aus Anlass des 80. Jahrestags des deutsch-sowjetischen Nichtangriffsvertrags um einen Beitrag zum Thema gebeten, den wir an dieser Stelle veröffentlichen. (jW)

Am Vorabend des Zweiten Weltkriegs flog Adolf Hitlers Außenminister Joachim von Ribbentrop nach Moskau, um einen Nichtangriffsvertrag mit der UdSSR abzuschließen, der die Neutralität der Sowjetunion für den Fall garantieren sollte, dass Deutschland Polen angreifen würde, wie es am 1. September 1939 auch geschah. Ribbentrops unerwarteten Besuch in der sowje...

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